Berenger`s schmuckes Schatzkästlein

 

Der "Schatz" der Katharer

 

 

ie Katharer waren eine einflussreiche religiöse Bewegung bogumilischen Ursprungs, die bis zum 13. Jahrhundert in Languedoc, der Region um Rennes, ihre Blütezeit erlebte.

Ihre Vorläufer waren vermutlich die Manichäer, genannt nach ihrem persischen Gründer Mani und andere gnostische Strömungen.

 

Ihre Wanderprediger zogen durch die Lande und lebten ohne jedes persönliche Eigentum ihr asketisches Leben. Ihre Lehre war einfach, eingängig und streng dualistisch. Sie hielten die Welt der Materie für ein Werk des Teufels, eines Demiurgen, der identisch mit dem Gott des alten Testaments war. Dieser lag im ständigen Kampf mit einem unvergänglichen Lichtreich, das es wieder zu erlangen galt.


Nur wer sich in strenger Jesusnachfolge, in absoluter Armut und völligem Selbstverzicht zum guten Gott bekenne, sei ein "Reiner", könne gerettet werden. Die Wanderprediger nannten sich selbst die Reinen, "Katharer".
Durch Ablautungen wurde daraus seit dem 13. Jahrhundert das Wort "Ketzer".

 

Die strenggläubigen Katharer wehrten sich gegen den Papst, wollten frei nach ihrem Glauben leben, anerkannten weder die Paulusbriefe, das Kreuzsymbol und die kirchlichen Sakramente, noch dass Jesus ein Gott sei, oder dass er von einer Jungfrau geboren worden sei. 

 

 

Wie erhebend: Der Körper ist ein Sack voll Unrat

und die Genitalien sind das Tor zur Hölle.

(katharische Lehre)

 

Im 13. Jahrhundert von der katholischen Kirche verfolgt und nahezu aufs grausamste vernichtet, leisteten die Katharer und die Faidits, Lehensleute, die willkürlich vom König enteignet worden waren, auf der Burg Montsegur unweit von Rennes, letztmals Widerstand. 

 

Die Belagerung, die schon über drei Monate andauerte, zermürbte die Gemüter der kleinen Burgbesatzung, ausserdem waren die Lebensmittel ausgegangen. So zwangen Hunger und Durst die Verteidiger am 1. März 1244 zur Aufgabe. 14 Tage gab man ihnen Zeit, sich zu entscheiden, ob sie weiterleben wollen, mit der Bedingung, ihrem Glauben zu entsagen, oder verbrannt zu werden.

 

 

Hier fragte der am "Tammas-Guna"

verhaftete Frater Eidolon:

"Gibt`s hier keinen Sessellift?"

 

Ihr Vertrauen zu Gott war so gross, dass sie lieber gemeinsam ins Feuer sprangen, als ihrem Glauben abzuschwören. So starben am 16. März 1244 die letzten 205 Katharer. 

 

Bevor die Katharer jedoch kapitulierten, gelang es vieren von ihnen, kurz vor der Übergabe der Burg im Dunkel der Nacht, mitsamt ihren Schätzen des Glaubens zu entkommen, da dieser Schatz auf keinen Fall in die Fänge der Inquisition gelangen durfte. 

 

Wenn also Sauniere an den ominösen Schatz der Katharer gelangte, woraus könnte er den bestehen?

 

War es das "wahre Evangelium", das nur die Katharer kannten? 

Ein Schatz aus Goldmünzen? 

Die Schale, mit der das Blut Jesu am Kreuze aufgefangen wurde und/oder die Schale, mit der Jesus beim letzten Abendmahl den Wein ausgeteilt haben soll? 

War es das Wissen um mögliche Kinder, die das "echte" Blut Jesu und damit eine auf Jesus Christus gegründete Dynastie fortführen?

 

Gars´scho, los bring Biere..., heheheee, der sieht in seinem Frack wie ein Pinguin aus, hehe...