Eine kurze Geschichte über das Pentagramm

 

Das Pentagramm in der Freimaurerei

 

 

n der Freimaurerei wird für gewöhnlich das Pentagramm als flammender Stern bezeichnet und lehnt sich in ihrem freimaurerischen Gebrauch stark an der pythagoräischen Deutungsebene an.Der flammende Stern

 

Im freimauerischem Kontext trägt der flammende Stern oft den Buchstaben G im Zentrum. Dieses G wird oftmals als Abkürzung für Gott, Geometrie, Geselle, Gnosis und Gold aufgefasst.

 

Kabbalistisch gesehen, entspricht der Buchstabe G jedoch auch dem hebräischen Buchstaben Gimmel, der den Zahlenwert 73 aufweist, wenn er denn ganz ausgeschrieben wird.

Chokmah, die Weisheit, die 2. Sephirah auf dem Lebensbaum weist den gleichen Zahlenwert auf. Somit könnte das G inmitten des Pentagramms auch auf die Weisheit hinweisen, die im Innersten des Menschen (Pentagramm) erwächst und erstrahlt, wenn alle Elemente sich in ihm im Gleichgewicht befinden.

 

 Emblem des "Order of the Eastern

 Star" - Grand Chapter of Washington

In der freimaurerischen Verwendung des Pentagramms sahen und sehen besorgte christliche Fundamentalisten, die absurden und abgeschmackten Verschwörungstheorien noch nie besonders abhold gewesen sind, immer wieder den Beweis eines weltweiten satanisch-freimaurerischen Netzwerkes.

 

Ja es stimmt, die Freimaurer haben vereinzelt zuweilen ein umgekehrtes Pentagramm auf einem Diagramm oder Lehrteppich abgebildet, dies jedoch immer ohne irgendwelche Kontroversen. Zumal man sich ja auch mal fragen muss, ob ihre Benützung des umgekehrten Pentagramms nicht wohl eher aus groben Unverständnis erfolgt, als aus Absicht.

 

Erwähnenswert mag in diesem Zusammenhang auch erscheinen, dass Eliphas Levi, der grosse magische Gelehrte des 19. Jahrhunderts, übrigens einer der ersten war, der dem umgekehrten Pentagramm explizit eine negative Bedeutung beigemessen hatte und sich erst seit der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts Levi`s Symbol, der "Bock von Mendes", als Wahrzeichen für den modernen Satanismus etabliert hat.