Lapis ...


Lapis

siehe Lapis philosophorum (Schneider 1962)

 

Lapis animae

Synonym für Gold (Schneider 1962)

 

Lapis armenius

Kupfer-, kalk- und kieselsäurehaltiges Mineral von blauer Farbe, das aus Armenien bezogen wurde und als Ersatz für Lapis lazuli diente. (Schneider 1962)

 

Lapis azothi

Synonym für Mercurius vivus (Schneider 1962)

 

Lapis benedictus

Synonym für Gold (Gessmann 1899, Schneider 1962)

 

siehe Lapis philosophorum (Schneider 1962)

 

Lapis buvonis

Synonym für Borax (Schneider 1962)

 

Lapis calaminaris

Synonym für Galmeystein (Gessmann 1899)

 

Lapis calcarius

"Kalkstein", hauptsächlich Calciumcarbonat (CaCO3). Nach Korngrösse, Färbung usw. unterschied man zahlreiche Arten. (Schneider 1962)

 

Lapis haematites

"Blutstein", rotes Eisenmineral. Hauptbestandteil Eisenoxid (Fe2O3). (Schneider 1962)

 

Lapis herbal

Synonym für Gold (Schneider 1962)

 

Lapis lactei

Synonym für Lac luni (Gessmann 1899)

 

Lapis lazuli

 

Synonym Gessmann:

Tiburonius, Tiborionis, Cyaneum

 

 

Der Lasurstein galt in der Medizin als Mittel gegen das viertägige Fieber, als Sehkraft stärkend, Schlaf befördernd und die Gichtschmerzen stillend. (Gessmann 1899)

 

"Lasurstein", blaues Mineral (Ultramarin). Hauptbestandteil sulfidisches Natrium-Aluminium-Silikat (3NaAlSiO4 x Na2S). (Schneider 1962)

 

Lapis magnes

 

Synonym Gessmann:

Hercules, Lapis magnethis

 

Synonym Schneider:

Magnes, Magnetstein

 

 

Er wurde als blutstillendes Mittel gebraucht. In gepulvertem Zustande in Pflaster gemischt und aufgelegt, sollte er die Schmerzen des Podagra mildern. Endlich wurde er noch zur Ausziehung von Eisensplittern aus Wunden verwendet. (Gessmann 1899)

 

"Magnetstein", schwarzgraues Eisenmineral, magnetisch. Hauptbestandteil Eisenoxide (Fe3O4). Mitunter wurde mit "Magnes" Braunstein (MnO2) bezeichnet. (Schneider 1962)

 

Lapis magnethis

siehe Lapis magnes

 

Lapis noster

siehe Lapis philosophorum (Schneider 1962)

 

Synonym für Mercurius vivus (Schneider 1962)

 

Lapis occultus

Synonym für Gold (Schneider 1962)

 

siehe Lapis philosophorum (Schneider 1962)

 

Lapis philosophorum

 

Synonym Gessmann:

Philosophischer Stein

 

Synonym Schneider:

 

Adam, Aer, Animal, Antidotus, Antimonium, Aqua benedicta, Aqua volans per aeram, Arcanum, Atramentum, Autumnus, Basilicus, Brutorum cor, Bufo, Capillus, Capistrum auri, Carbones, Cerberus, Chaos, Cinis cineris, Crocus, Dominus philosophorum, Draco elixir, Filius ignis, Fimus, Folium, Frater, Granum, Granum frumenti, Haematites, Hepar, Herba, Herbalis, Lac, Lapis benedictus, Lapis noster, Lapis occultus, Melancholia, Ovum philosophorum, Panacea salutifera, Pandora, Phoenix, Pyrites, Radices arboris solares, Regina, Rex regum, Sal metallorum, Salvator terrenus, Talcum, Thesaurus, Ventus hermetis, Goldseele, Himmlisches Feuer, Irdischer Heiland, Königliches Kind, dessen Vater die Sonne, dessen Mutter der Mond, Metallischer Goldsame, Philosophisches Gold, Sohn des Feuers, Stein der Weisen, Weisenstein

 

Synonym Gebelein:

Christus

 

 

Jene angeblich aus Salz, Schwefel und Mercurius zusammengesetzte Substanz, welche die Verwandlung der unedlen Metalle in Gold vermittelt und die Grundlage des Lebenselexirs sein soll. Demselben wurde von Raymundus Lullius auch die Fähigkeit zugeschrieben, das Pflanzenwachstum in natürlicher, doch ganz unglaublicher Weise zu beschleunigen. Es soll übrigens angeblich auch Stein der Weisen gegeben haben, mit welchen man eine Rückverwandlung der höherwertigen in minderwertige Metalle erzielen konnte.

Im alchemistischen Sinne ein nur wenigen Eingeweihten bekanntes Geheimnis, welches nicht übermittelt werden darf, sondern nur durch eigene Arbeit und Forschen unter göttlicher Einwirkung zu erwerben ist.

Der philosophische Stein gibt dem Eingeweihten die Mittel an die Hand, alle Krankheiten zu heilen, das Leben zu verjüngen und Gold zu machen. Er soll angeblich auch die Macht der Geisterbeschwörung verleihen. (Gessmann 1899)

 

Der "Stein der Weisen" war ein Ziel der alchem. Arbeit, das materiell niemand erreichte, obwohl immer wieder berichtet wurde, die wahren Alchemisten (= Adepten) hätten die Kunst der Bereitung verstanden. Der L. ph. war nicht als eigentlicher Stein zu denken, sondern aus allen drei Reichen (Regnum) herstammend und aus Körper, Seele und Geist bestehend. Angebliche Fähigkeiten des Steins der Weisen:

 

1. Körper, die kein Gold enthalten, können in solches verwandelt werden. Dieser Vorgang, für den als Ausgangsmaterial vor allem unedle Metalle dienen, heisst "Transmutation". Sie geschieht durch eine mit gewissen Erscheinungen (z. B. Farbänderungen) verbundene Entmischung und wird ausgelöst durch "Projektion", d. h. Aufwerfen des "Steins" bzw. der Tinktur auf das geschmolzene Metall.

Die Stufen der Wandlung:

Die praktischen Arbeiten beim alchem. Prozess:

Calcination, Solution, Separation, Conjunction, Putrefaction, Coagulation, Cibation, Sublimation, Fermentation, Exaltation, Augmentation, Projection.

 

2. Hat verjüngende, Gesundheit bewahrende oder zurückbringende Kraft. (Schneider 1962)

 

Lapis philosophorus albus

Eine unfertige Art des "Steins der Weisen", soll Metalle in Silber verwandeln können. (Schneider 1962)

 

Lapis sabulosus

 

Synonym Schneider:

Osteocolla

 

 

Röhrenknochenähnliche Gebilde aus Kalkstein und Sand, die sich im Erdboden um abgestorbene Baumwurzeln herum bilden und im Innern häufig noch Holzteilchen enthalten. Man schrieb dieser Droge wachstumsfördernde Wirkung auf den Kallus an gebrochenen Knochen zu. (Schneider 1962)

 

Lapis sanguinis

Synonym für Gold (Schneider 1962)

 

Lapis virginis

Synonym für Mercurius vivus (Schneider 1962)

 

 

       

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