Uroboros


 

Eins der ältesten Bildsymbole der Alchemie: Eine sich in den Schwanz beissende Schlange. Sinnbild der Ewigkeit. Als Serpens rnercurii - sich selbst erzeugende und zerstörende Schlange (oder Drache) - Urbild der Materia prima. (Schneider 1962)

 

Die Schlange, die sich in den Schwanz beißt. Symbol der Unendlichkeit, der Ewigkeit, der Wiedergeburt, einer zyklischen Auffassung der Welt und des Großen Werks. (Gebelein 1991)

 

Die Schlange, die sich selbst in den Schwanz beisst, hat keinen Anfang und kein Ende, sie verschlingt und erneuert sich selbst. Leben und Tod, Schöpfung und Untergang sind ein unendlicher kreisförmiger Prozess, aus dem einen entsteht das andere. Die griechische Weisheit, das "Alles im Einen" oder das "Eine in Allem" ist häufig in oder neben die Uroboros-Darstellung geschrieben. Die Alchemisten benutzten das uralte Symbol des Uroboros oder der schwanzverschlingenden Schlange, um diesen Punkt zu verdeutlichen. (Coudert 1992)

 

siehe auch Schlange und Drache

 

 

 

 

       

zurück zur Auswahl

 


© Frater Eidolon letzte Änderung 08.02.06. Eidolons Alchemie ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.

Für Heilsversprechungen, Erlösungstrips und Egowahn konsultieren Sie bitte einen Arzt oder Apotheker, ...oder treten Sie einer Sekte bei!